Zwei Freunde finden einen Schatz – doch wem gehört er? Dem, der ihn gefunden hat, oder dem, in dessen Acker er lag? Die Frage bleibt offen und wird direkt an das Publikum weitergegeben. Nun geht es darum, durch gemeinsames Nachdenken, Zuhören und Handeln zu einer Lösung zu kommen.
In dem Erzähltheater-Programm mit Live-Musik werden drei Geschichten erzählt: „Der Wundergarten“ aus Kasachstan, „Alles ist miteinander verbunden“ aus dem Kongo und „Die alte Frau und die Tiere im Regen“ aus dem Iran. Es geht um eine poetische Auseinandersetzung mit Ressourcen, mit den Themen Teilen, Gerechtigkeit und dem Verhältnis von Mensch und Natur.
Die Kunstform ist eine Kombination aus freier Erzählkunst und einer gleichwertigen Verbindung von Sprache, Musik, Bewegung und Interaktion. Zusammen verweben die beteiligten Künstler*innen Geschichten aus verschiedenen Weltregionen mit Musik zu einer ca. 50-minütigen Erzähl- und Konzertperformance. Ein moderiertes Gespräch und ein gemeinsamer Abschlusstanz (Kreistanz) beenden die Veranstaltung.
Mit Naemi Schmidt-Lauber und Sven Tjaben, Hamid Saneiij und Ahmad Khafour