Prometheus ist confused (engl. für verwirrt). Wie viele junge Menschen fragt er sich: Wer oder was definiert mich? Was bedeutet mein Sein im Zusammenleben mit meiner Umwelt? Was treibt mich an, bestehende Ordnungen zu erhalten oder aufbrechen zu wollen? Er trifft auf Gaia, die ihn daran erinnert, dass die Ressourcen dieser Welt endlich sind. Angetrieben von seinen eigenen Wertevorstellungen versucht er stets „das Richtige“ zu tun und gerät dabei in Konflikt mit dem Herrscher Kronos. Gemeinsam mit Zeus erschüttert er die Galaxie. Sie kämpfen beide für eine gute Welt. Doch was ist eine gute Welt? Was ist das Richtige?
Das Stück orientiert sich an Franz Fühmanns Prometheus - Die Titanenschlacht. Die griechische Mythologie erzählt uns viel über Beziehungen. Inspiriert von Drag wird u.a. mit Videoprojektionen ein Bezug zur Gegenwart hergestellt.
Im Anschluss gibt es ein Nachgespräch. Das Stück richtet sich an Schulklassen mit Jugendlichen ab 13 Jahren.
Text/Regie/Spiel: Fluidum (Anna C. Ortmann und Helena Kauschke)
Ton/Licht/Technik: Helen Fritze
Fotografie/Film/Schnitt: Robyn Winter